CIO in der Digitalisierung Keyvisual

Digitalisierung:
CIOs sind kreative Gestalter

Durch die Digitalisierung ändert sich die Rolle von IT in den Unternehmen.
CIOs sind kreative Gestalter und liefern Impulse für Use Cases.

Mit der Digitalisierung ändert sich die Rolle der IT in den Unternehmen fundamental – und damit auch ihre Bedeutung. So galt IT jahrzehntelang vor allem als Kostenfaktor. Ihre Aufgabe: die eigentlichen wertschöpfenden Funktionen unterstützen. Mittlerweile hat sich die IT selbst zu einem Wertschöpfungsfaktor entwickelt. Und nicht nur das. Technologie steht im Zentrum aller Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle der digitalen Zukunft. IT ist nicht mehr Mittel, sondern Zweck. Diesen Wandel illustriert auch die Untersuchung „The Creative CIO“ von Harvey Nash und KMPG, für die CIOs und IT-Leiter auf der ganzen Welt befragt wurden. Und auch deren Rolle und Selbstverständnis ändern sich. Ein Beispiel: Laut der Studie bevorzugen 63 Prozent der Befragten IT-Projekte, die zusätzlichen Umsatz bringen sollen. Nur 37 Prozent arbeiten lieber in Projekten, mit denen sich die Kosten senken lassen. Vor wenigen Jahren sah das noch ganz anders aus.

In dem Tempo, in dem sich Rolle und Bedeutung von IT und CIOs wandeln, verändern sich auch die Anforderungen. IT soll Impulse für die digitale Transformation des gesamten Unternehmens und der einzelnen Fachbereiche liefern. Das setzt voraus, dass sich die Verantwortlichen nicht mehr nur hervorragend mit der Technologie auskennen. Sie müssen ebenso das Geschäft verstehen – um dann beide Welten kreativ zusammenzubringen. Das ist für viele CIOs und IT-Leiter neu, die Aufgabe ist enorm komplex.

Aus Innovationen Use Cases ableiten

Und die Aufgabe setzt heute wesentlich früher an. Bislang wurde die IT meist erst dann in Entscheidungen einbezogen, wenn es nur noch darum ging, die technologische Realisierbarkeit einer Idee zu beurteilen. Es ging nie um das „Was“, sondern immer nur um das „Wie“. Heute wird von den CIOs und IT-Leitern erwartet, dass sie selbst einen Entscheidungsprozess anstoßen. Ausgangspunkt ist dabei immer die Technologie. Die IT soll die Entwicklung im Blick haben und stetig prüfen, ob in Innovationen Potenzial für konkrete Use Cases steckt. Kann der 3D-Druck unsere Produktion effizienter machen? Sind Virtual-Reality-Brillen in der Kommunikation mit den Kunden interessant? Das „Was“ und das „Wie“ fallen unmittelbar zusammen.

Roboterauge

Natürlich endet die Verantwortung der CIOs nicht damit, regelmäßig einen kreativen Impuls zu liefern. Dieser ist lediglich der Startpunkt für einen intensiven Austausch mit den jeweils betroffenen Fachbereichen und dem Management – bis aus der Idee ein greifbarer Anwendungsfall und schließlich ein budgetiertes Projekt wird. Viele IT-Leiter werden in den nächsten Jahren noch lernen müssen, sich in Diskussionen als Business Enabler zu positionieren und proaktiv neue Szenarien voranzutreiben.

Komplexität erfordert Integration

Je mehr Projekte auf diese Weise umgesetzt werden, desto komplexer wird die ohnehin schon vielschichtige IT-Landschaft in den Unternehmen. Nicht nur die herkömmliche Unternehmens-IT wächst. Es kommen immer wieder auch neue Devices hinzu – wie etwa VR-Brillen. Und: In der digitalisierten Welt hat die Kommunikation mit den Kunden ein enormes Gewicht. Denen stehen in immer kürzeren Abständen neue Kanäle zur Verfügung, die sie auch nutzen. Beispielsweise erleben Instagram und Snapchat in Deutschland gerade einen ordentlichen Aufschwung. Wollen die Unternehmen dauerhaft in Kontakt mit den Kunden bleiben, müssen sie alle neuen Kanäle zumindest auf dem Radar haben. Ob diese dann im B2B-Umfeld und in einer bestimmten Branche eine Rolle spielen, entscheidet das Nutzungsverhalten der Kunden. General Electric hat übrigens schon vor einem Jahr einen Snapchat-Account eingerichtet.

Um angesichts der wachsenden Komplexität einen sicheren Betrieb zu gewährleisten und Synergien zu erzielen, ist die Integrationsfähigkeit ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der jeweiligen Technologie. Das betrifft zunächst die rein technologische Implementierung. Ziel ist ein möglichst ungehinderter Informationsfluss zwischen sämtlichen Channels. Zudem ist es vorteilhaft, wenn neue Soft- und Hardwarekomponenten zu den Skills der IT-Mitarbeiter passen. Zumindest bis zu einem gewissen Grad. Und schließlich sollten die Anwender mit Funktionen und Oberflächen arbeiten können, die sie aus anderen Zusammenhängen gewohnt sind.

Agiles Vorgehen in Projekten

Die wachsende Komplexität und die Dynamik des technologischen Fortschritts machen ein zweites Kriterium bei der Auswahl von Technologien wichtig: die Skalierbarkeit. Gemeint ist damit, ein einmal eingeführtes System jederzeit um Funktionen erweitern oder an andere Technologien anbinden zu können. Denn in der digitalisierten Welt ist eines gewiss. Was heute noch fancy ist, nutzt morgen schon keiner mehr.

Entsprechend führt das herkömmliche Projektvorgehen mit extrem langen Konzeptions- und Umsetzungsphasen kaum noch zum Erfolg. Agile Ansätze sind wesentlich besser geeignet. Und das heißt konkret: übersichtliche Projekte schnell aufsetzen und realisieren, Erfahrungen sammeln und direkt einfließen lassen. Das Denken in klar abgegrenzten Großprojekten ist in der digitalisierten Welt hinfällig. Wer wendig und schnell ist – wie so viele Startups –, gewinnt.

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