Variantenkonfiguration - Zentrales Instrument für Produktmanager
Produktmanager koordinieren die Aktivitäten verschiedener Abteilungen zur Weiterentwicklung und zum Vertrieb komplexer Produkte. Die Variantenkonfiguration ist dabei zentrales Instrument. Von großer Bedeutung sind nicht nur die Qualität und die Kosten, sondern auch die durch Variantenkonfiguration verursachten Verzögerungen im Produktfreigabeprozess.
Variantenkonfiguration im Zentrum
Nicht nur im Maschinen- und Anlagenbau bildet die Variantenkonfiguration ein zentrales Bindeglied zwischen verschiedenen Bereichen im Unternehmen. Im Konfigurationsmodell werden in der Regel die Anforderungen der folgenden Bereiche modelliert:
- Entwicklungsabteilung: Im Konfigurationsmodell wird spezifiziert, welche Varianten technisch möglich sind.
- Produktion: Abhängig von der konfigurierten Produktvariante wird im Konfigurationsmodell die entsprechende Stückliste aufgelöst.
- Vertrieb: Das Konfigurationsmodell muss den vom Vertrieb vorgegebenen Richtlinien zur Übersichtlichkeit und Benutzbarkeit entsprechen.
- Produktmanagement: Die Berechnung der Preise muss transparent und vor allem korrekt sein.
In der Regel müssen alle Aspekte vom Produktmanagement kontrolliert und durchgesetzt werden. Dazu werden in der Regel zur Spezifikation und Abnahme eines Konfigurationsmodells die Experten der einzelnen Bereiche hinzugezogen.
Time-to-Market versus Modellqualität
In der Praxis zeigt sich, dass sich die Variantenkonfiguration im Spannungsfeld der folgenden konkurrierenden Anforderungen befindet:
- Time-to-Market: In vielen Bereichen wird die Durchlaufzeit für Änderungen am Produktmodell als äußert kritisch angesehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Änderungen auf Innovationen am Produkt, Kundenanforderungen oder geänderte Rahmenbedingungen zurückzuführen sind. Für umfassende manuelle Tests von Konfigurationsmodellen wird in der Regel der Zeit- und Personalaufwand gescheut.
- Modellqualität: Konfigurationsmodelle sind komplex und langlebig. Insbesondere bei kleinen Modelländerungen, die auf den ersten Blick überschaubar scheinen, werden oftmals schlimme Nebenwirkungen übersehen.
Dieses Spannungsfeld muss als umso problematischer angesehen werden, als im Freigabeprozess Experten aus unterschiedlichsten Abteilungen eingebunden sind. Wird das Konfigurationsmodell manuell getestet, erfordert dieses bereichsübergreifende Testen großen Zeitaufwand.
Automatisiertes Testen
Automatisiertes Testen kann hier Abhilfe schaffen. Die zentrale Idee dabei besteht darin, Testfälle abzuspeichern. Zu jeder Zeit kann dann vollautomatisch eine große Anzahl Tests durchgeführt werden. Manuelle Interaktion ist nur noch bei fehlgeschlagenen Tests nötig. Die Experten der einzelnen Bereiche können dann die für sie relevanten Aspekte des Konfigurationsmodells leicht überprüfen. Gleichzeitig kann das Produktmanagement den Testprozess leicht kontrollieren und steuern.
Der Sybit Model Tester bietet genau diese Funktionalität. Nach jeder Änderung des Konfigurationsmodells können die im System gespeicherten Testfälle per Knopfdruck ausgeführt und evaluiert werden. Durch unterschiedliche Sichten auf einzelne Testfälle ermöglicht er je nach Interesse des Benutzers das Ein- und Ausblenden bestimmter Informationen. Somit beschleunigt der Sybit Model Tester den Test- und somit den Freigabeprozess signifikant und verbessert gleichzeitig die Modellqualität.
Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Sybit Model Tester im Überblick.
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