Variantenkonfiguration - Qualität und Kosten als konkurrierende Ziele
Die Qualitätskontrolle von Konfigurationsmodellen wird oftmals nur unzureichend durchgeführt. Dies ist darauf zurückführen, dass ohne ein geeignetes Werkzeug zur Testautomation die Kosten für umfassende, nachvollziehbare Tests höher eingeschätzt werden als die durch Fehler verursachten Folgekosten.
Kosten und Qualität beim manuellen Testen
Die folgende Abbildung zeigt die Qualität eines Konfigurationsmodells über den gesamten Produktlebenszyklus (rote Kurve). Während Konfigurationsmodelle bei der Inbetriebnahme oft hohe Qualität aufweisen, nimmt mit jeder Änderung die Anzahl ungewollter Nebenwirkungen zu und somit die Qualität ab. Die Sicherstellung gleichbleibender Qualität ist ohne automatisiertes Testen schlichtweg zu teuer. Die für Freigabetests investierten Beträge sind als rote Balken dargestellt. In der Regel erfolgen umfassende Tests zur Inbetriebnahme, Änderungen werden jedoch nur sehr eingeschränkt getestet.

Kosten und Qualität beim automatischen Testen
In der nächsten Abbildung ist die durch Testautomation erzielte Qualität als grüne Kurve eingezeichnet. Sind die Testfälle im System gespeichert, so können sie nach jeder Änderung automatisiert abgespielt werden. Die Qualität bleibt konstant hoch. Die Kosten für diese sogenannten Regressionstests entstehen nicht in der Durchführung der Testfälle, sondern in der Anpassung der Testfälle an das geänderte Konfigurationsmodell. Der Initialaufwand zum Testen ist in etwa der gleiche wie bei manuellen Tests, da auch beim automatischen Testen die Testfälle zunächst angelegt werden müssen. Im Sybit Model Tester kann dieser initiale Aufwand bei bereits produktiven Konfigurationsmodellen sogar entfallen, da Testfälle vollautomatisch aus Vertriebsbelegen importiert werden können.

Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Sybit Model Tester im Überblick.
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