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Digitale Maschinenverwaltung:
Herzstück der digitalen Services

Mit der digitalen Maschinenverwaltung digitalisieren Hersteller ihren Service:
Sie steigern die Kundenzufriedenheit und erschließen neue Umsatzquellen.

Jeder Maschinen- und Anlagenpark in der Fertigungshalle muss dokumentiert und verwaltet werden – um beispielsweise effiziente Instandhaltungspläne zu erstellen oder weil die Dokumentation für eine ISO-Zertifizierung notwendig ist. Während dafür bei kleineren Maschinenparks eventuell noch eine Excel-Tabelle genügt, sind ab einer bestimmten Größe spezielle IT-Lösungen der einzig sinnvolle Weg. Problematisch ist dabei, dass es sich meist um Insellösungen handelt. Der Austausch mit dem zentralen ERP-System läuft nur selten reibungslos, Daten müssen doppelt gepflegt werden. Hinzu kommt, dass der Funktionsumfang solcher Lösungen sehr begrenzt ist: Daten der Maschinen und Anlagen lassen sich erfassen, Instandhaltungspläne können aber nicht erstellt werden. Dafür kommt dann eine weitere Software zum Einsatz. Auf diese Weise entsteht schnell ein Zoo von Applikationen, die nicht richtig zueinander passen und die alle gewartet und bedient werden müssen.

Webbasierte Lösungen – vorteilhaft für Kunde und Hersteller

Deutlich komfortabler sind webbasierte Lösungen, die sich nahtlos in die bestehende Systemlandschaft einfügen. Denn damit ist nicht nur eine einheitliche Datenbasis sichergestellt. Es kann auch von jedem Ort aus auf die Informationen zum Maschinen- und Anlagenpark zugegriffen werden. Idealerweise kommt eine solche Lösung für die digitale Maschinenverwaltung direkt vom Hersteller der Maschinen oder Anlagen. Er bietet seinen Kunden damit eine einfache Möglichkeit, den Überblick zu behalten und sämtliche Serviceaktivitäten zentral und bequem zu organisieren. Das erhöht die Kundenzufriedenheit drastisch. Und: Der Hersteller schafft mit einer digitalen Maschinenverwaltung den Ausgangspunkt für eine Reihe zusätzlicher digitaler Services – und damit für zusätzlichen Umsatz.

Keyvisual webbasierter Service

Serviceportal führt Informationen zusammen

Technologische Grundlage für die digitale Maschinenverwaltung ist ein Serviceportal, das auf einer E-Business-Lösung (zum Beispiel SAP Hybris) basiert. Der Hersteller kann hier zu jedem Kunden sämtliche vorhandenen Maschinen erfassen und mit einer Reihe von Informationen versehen. Dazu gehören neben dem Maschinennamen beispielsweise die Serien- und die Chiffrenummer, der Maschinentyp und die technischen Spezifikationen. Diese Basisdaten können vom Kunden um zusätzliche Informationen ergänzt werden, die für die Organisation und Abwicklung von Serviceaufgaben nützlich sind: zum Beispiel Gebäude, Linie oder Schritt im Fertigungsprozess. Ebenso lassen sich zahlreiche Dokumente hinzufügen, die für eine Maschine relevant sind. Das können beispielsweise Handbücher oder technische Zeichnungen sein.

Digitale Servicevielfalt

Ausgehend von dieser Informationssammlung sind zahlreiche digitale Services denkbar. Nachfolgend finden sich einige Anwendungsszenarien:

Über die digitale Maschinenverwaltung lässt sich für jede Maschinen ein QR-Code generieren. Wird dieser an der jeweiligen Maschine angebracht, kann der Servicemitarbeiter ihn mit seinem Smartphone abscannen und hat so sämtliche Daten und Dokumente vorliegen.

Virtual-Reality-Technologien verzahnen die Situation im Shopfloor und die digitale Welt. Beispielsweise kann der Servicemitarbeiter bei der Wartung einer Maschine wichtige Informationen auf seiner VR-Brille angezeigt bekommen – abhängig davon, wohin er gerade schaut. Dazu gehört auch, die jeweiligen Teile einfach durch einen Blick exakt zu identifizieren. Und zwar in Echtzeit. Auch die Kunden profitieren von VR-Hardware. So erleben sie etwa neue Maschinen und Anlagen mithilfe von VR-gestützten Produktpräsentationen nahezu realistisch.

Auf dem Serviceportal lassen sich für jede Maschine E-Learning-Inhalte hinterlegen: Videos, Handbücher oder Video-Chats. Den Kunden wird damit ermöglicht, sich zeitlich und örtlich flexibel und ganz nach dem eigenen Bedarf Spezialwissen anzueignen.

Über einen Kalender zu jeder Maschine lassen sich die unterschiedlichen Instandhaltungssaufgaben – etwa Inspektionen oder Ölwechsel – verwalten. Aufgeführt werden können hier auch die zu den Wartungen gehörenden Arbeitspläne – zum Beispiel die Einsatzplanung des Servicepersonals.

Neben den statischen Informationen können in der digitalen Maschinenverwaltung dynamische Information zum gegenwärtigen Zustand einer Maschine angezeigt und dokumentiert werden: Temperatur, Drehzahl, Anpressdruck etc. So wird es zum einen möglich, kritische Situationen an der Maschine frühzeitig zu erkennen. Zum anderen lässt sich der Fertigungsprozess beurteilen und nachvollziehen. Aus Compliance-Gründen ist das häufig extrem wichtig.

Den Verschleiß einer Maschine auf Basis der gesammelten Daten zu simulieren, ist die konsequente Fortsetzung des Monitorings, denn mithilfe der Prognose wird frühzeitig deutlich, wann welche Ersatzteile benötigt werden. Diese lassen sich dann über die digitale Maschinenverwaltung direkt beim Hersteller einkaufen.

Maschinen können Störungen eigenständig identifizieren und diese dann im Serviceportal anzeigen. Sobald ein Servicemitarbeiter ein defektes Teil als Ursache der Störung ermittelt hat, kann er direkt aus dem Vorgang einen automatisierten Orderprozess für das entsprechende Teil anstoßen.

Sämtliche statischen und dynamischen Informationen zu einer Maschine bereitet das Serviceportal auf und stellt sie in einem umfassenden Dashboard dar. So sind die Daten bequem abrufbar, es entsteht eine umfassende Transparenz über den Maschinen- und Anlagenpark.

Über die digitale Maschinenverwaltung können auch passgenaue Vorschläge für Upgrades – etwa Retrofits – gemacht werden. Der Kunde kann diese bei Interesse dann direkt bestellen.

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