Den Sprung gewagt: Portalintegration bei Springer

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Zur Integration des bestehenden, SAP fremden Portals in das vorhandene SAP ERP-System entschied sich die Springer Science+Business Media Deutschland GmbH für den Einsatz von SAP E-Commerce.

Für den Online-Vertrieb seiner Bücher nutzt Springer, weltweit führender Wissenschaftsverlag für Bücher, Zeitschriften und Online-Medien, ein SAP fremdes Portal. Buchhändler können sich hierin einloggen und die gewünschten Produkte suchen, bestellen sowie bereits getätigte Bestellungen einsehen. Die Krux: Zwischen Portal und SAP ERP-System bestand bislang keine direkte Verbindung, sondern lediglich eine filebasierte Schnittstelle. Diese erwies sich als fehleranfällig sowie wenig effizient und benutzerfreundlich: Aufträge wurden zum Teil nicht korrekt in das ERP-System übertragen, Korrekturen und Preiseintragungen mussten manuell vorgenommen werden und Portalbenutzer erhielten keine genauen Informationen zur Verfügbarkeit der gewünschten Produkte.

Eine völlige Ablösung des bestehenden Portals kam für Springer dennoch nicht in Frage. Der Aufwand, die zahlreichen, über die Jahre gewachsenen Zusatzfunktionen in SAP E-Commerce zu überführen, wäre dem Unternehmen zu groß gewesen. Springer entschloss sich daher für eine schlanke Lösung: für die Kopplung des Portals und des SAP ERP-Systems mittels SAP E-Commerce und die Integration der Webshop-Funktionen in das ERP-System. Aufträge können somit in Echtzeit direkt in das SAP ERP-System eingeschrieben und von dort ausgelesen werden. Auch Preis- und Verfügbarkeitsdaten werden aus dem SAP-System gezogen und stehen stets aktuell zur Verfügung.

Herausforderungen

  • Nutzung von SAP E-Commerce als Adapter zwischen ERP-System und Portal hierfür musste SAP E-Commerce um eine Webservice-Schnittstelle ergänzt werden
  • Integration der Webshop-Funktionen in das SAP ERP-System

    • Anpassung von SAP E-Commerce an verlagsspezifische Funktionalitäten (z.B. Print-on-Demand) zur Unterstützung der kundenindividuellen ERP-Funktionen
    • Performance Optimierungen an vorhandenen Shop-Funktionen (z.B. der Vorgangssuche)
    • Komplexe Preisfindung mit Anzeige kundenspezifischer Preiskonditionen

Nutzen

  • Erhöhung der Effizienz und Benutzerfreundlichkeit des Portals, Verringerung des Pflegeaufwands, Beseitigung der Fehleranfälligkeit:

    • Aufträge werden automatisch und in Echtzeit in das SAP ERP-System eingeschrieben und von dort ausgelesen
    • Preis- und Verfügbarkeitsdaten werden direkt aus dem SAP-System gezogen
    • Kunden haben somit Zugriff auf aktuellste Informationen zu Auftragsstatus, Verfügbarkeiten und Preisen
    • Für Springer reduziert sich der Aufwand für Pflege und Wartung der Schnittstelle sowie für manuelle Pflegemaßnahmen auf ein Minimum

  • Erhaltung der gewohnten Benutzeroberfläche

Technologien

  • SAP ERP
  • SAP WebAS Java
  • SAP E-Commerce

Erfolgsfaktoren

  • Tiefgehendes Know-how und langjährige Erfahrung im Bereich E-Business
  • Schaffung eines innovativen Lösungsansatzes für kosten- und nutzenoptimale Ergebnisse
  • Die schnelle und erfolgreiche Umsetzung eines Lösungs-Prototypen im Vorfeld des Projekts erleichterte und beschleunigte die Entscheidungsfindung bei Springer

Springer Science+Business Media

Der internationale Verlag für Bücher, Zeitschriften und Online-Medien mit Hauptsitz in Berlin ist der weltweit zweitgrößte Verlag im Bereich Wissenschaft, Technik und Medizin. Auch auf den Gebieten Mathematik und Informatik, Biomedizin und Lebenswissenschaften, Geisteswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Managementthemen, Technik und Architektur besetzt das Unternehmen eine bedeutende Position. Mit weltweit mehr als 5.500 Mitarbeitern erwirtschaftet Springer Science+Business Media S.A einen jährlichen Umsatz von etwa 866 Mio. Euro.

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,,Die Projektergebnisse sprechen für sich: Durch die Integration unseres bestehenden Webshops in SAP ERP mit Hilfe von SAP E-Commerce profitieren wir von durchgängigen Prozessen, wesentlichen Arbeitserleichterungen sowie einer immer und überall einheitlichen Sicht auf Angebote und Aufträge.“

Georg Nold, Springer Science+Business Media

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