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Lebensmittel-Produktion 4.0: Wie ein junges Unternehmen das Service-Geschäft revolutioniert

Einen Service-Techniker wie einen Uber-Fahrer buchen: Das ist das Prinzip hinter BenLink. Mithilfe moderner Crowd-Technologien und der Digitalagentur Sybit als Partner hat das Unternehmen ein disruptives Geschäftsmodell geschaffen - und trifft damit in einer traditionellen Branche den Nerv der Zeit.

Industrieunternehmen kennen das Problem: Fällt in der Produktion eine Maschine aus, sollte schnell ein Techniker verfügbar sein. Jede Minute kostet Zeit. Doch gerade hier gibt es in vielen Unternehmen eine Schwachstelle: die Verfügbarkeit der Außendienst-Techniker. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung der Kunden, sowohl auf kurzfristige Anfragen sofort zu reagieren als auch bei geplanten Aufgaben besten Service zu bieten.

Einen revolutionären Ansatz für diese Herausforderung stellt Crowd Service dar. Das Konzept ermöglicht es, den Einsatz von Wartungstechnikern intelligent zu planen und so unterschiedliche Wartungsarbeiten zur selben Zeit durchzuführen. So werden Service-Engpässe strategisch vermieden und die Ausfallzeit von Maschinen verringert sich spürbar.

Eine Plattform, tausende verfügbare Techniker

Ein Unternehmen, das als First Mover im Bereich Crowd Service bereits erfolgreich am weltweiten Markt agiert, ist BenLink. Gegründet 2018 in Zürich, bietet das Unternehmen Dienstleistungen wie Wartung, kleine Reparaturen oder Inspektionen für industrielle Produktionsstätten im Lebensmittelsektor und weiteren Bereichen an – alles auf Basis einer globalen Crowd Service Plattform, auf der tausende Wartungstechniker aus aller Welt registriert sind. Das Unternehmen kann so seine Dienstleistungen flexibler, schneller und kostengünstiger anbieten als je zuvor – und wird mit dieser neuen Technologie den Service-Markt grundlegend verändern.

So funktioniert die Crowd Service-Plattform

Techniker, Firmen und Freelancer können sich auf der Plattform von BenLink registrieren. Mittels eines Algorithmus gleicht das System die individuellen Anforderungen eines Projekts mit den Qualifikationen und der Verfügbarkeit der Mitarbeiter ab. Die ausgewählten Techniker werden anschließend im Planungstool des Unternehmens angezeigt und automatisch einem Außendienst-Einsatz zugeordnet. Der beauftragte Servicetechniker erhält alle wichtigen Informationen zum Auftrag auf sein Mobiltelefon oder Tablet: Eine Beschreibung des Schadensfalls, eine genaue Anleitung zur Instandsetzung inklusive Checklisten und Video-Tutorials sowie Informationen über den Kunden. Basierend auf ihrer Qualifikation und Verfügbarkeit können sich Techniker in Online-Schulungen weiterbilden und für neue Services zertifizieren lassen.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Geringe Wartezeiten zwischen einer Fehlermeldung und dem Einsatz vor Ort
  • Minimal administrativer Aufwand für Kunden und Techniker von der Buchung bis zur Abrechnung
  • Agilität, Planungssicherheit, Umsatzsteigerungen und Kundenbindung

Diese Technologie steckt hinter der Plattform

  • Die SAP Field Service Management-Lösung (ehemals coresystems) bietet neben Crowd Service Tools auch eine Außendienstplanung.
  • Die SAP Commerce Cloud bildet die Einkaufsprozesse der Plattform ab.
  • In der SAP Extension Factory (Kyma) ist die Business-Logik und die Integration der Systeme abgebildet. Die Besonderheit der Plattform: Externe und vor allem auch Nicht-SAP-Systeme lassen sich einfach integrieren. Zudem ist die Entwicklung deutlich weniger zeitaufwändig als die klassische Entwicklung in SAP Commerce Cloud. Der Nutzen für den Kunden: Die Gesamtkosten für Implementierung und Wartung der Lösung sind geringer.

Die Lösungen sind Bestandteil der SAP C/4HANA-Suite und dem Customer Experience Portfolio der SAP.  Als SAP Platinum-Partner und Experte für Customer Experience begleitete die Digitalagentur Sybit das Projekt von BenLink von der Strategie bis zum Go-Live.

Auch Experten der SAP und der itelligence AG waren vertreten. So sprach Hans Rauwolf, Leiter des Geschäftsfeld Industrie 4.0/IoT bei der itelligence AG über „Internet of Things: Vom Hype zum Businesstreiber“.  Thilo Kerner von der SAP stellte die SAP Roadmap vor und zeigte SAP-Lösungsportfolio und Innovationen für den digitalen Service auf. Roland Boes, Director Innovation und Portfolio bei der Sybit erklärte unter anderem das Potenzial von SAP Qualtrics und Experience Management.

Was können wir für Sie tun?

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Sandra Pfanner
Content Marketing Manager
Sybit Content Marketing Manager Sandra Pfanner
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